Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.
Die Direktion Verwaltung der Klassik Stiftung Weimar steht mit ihren Querschnittsaufgaben Personal, Finanzen, IT und Organisation sowie der Stabsstelle Controlling und Berichtswesen den Direktionen und Bereichen als Dienstleister zur Seite. Sie sichert den Ordnungsrahmen, treibt die Verwaltungsmodernisierung voran und ermöglicht unter den finanziellen Rahmenbedingungen die Projektarbeit sowie die Daueraufgaben der Stiftung im gesetzlichen Aufgabenkreis.
Die Klassik Stiftung wird institutionell grundsätzlich zu gleichen Teilen vom Bund und dem Freistaat Thüringen sowie mit einem weiteren Anteil von der Stadt Weimar gefördert. Im Zuge der Haushaltsdurchführung kommt es hierbei zu Verschiebungen.
Die Stiftung erhielt 2021 im institutionellen Haushalt Zuwendungen in Höhe von 30,7 Millionen Euro. Davon entfielen 15,4 Millionen Euro auf den Bund, 13,3 Millionen Euro auf den Freistaat Thüringen und rund 2 Millionen Euro auf die Stadt Weimar. Zur Bewältigung der Krisensituation im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie erhielt die Stiftung zusätzliche Mittel vom Freistaat Thüringen und vom Bund, die in den Zuwendungen zur institutionellen Förderung enthalten sind.
An eigenen Einnahmen (Eintritt, Verkauf, Vermietung etc.) für den institutionellen Haushalt erzielte die Stiftung 2021 rund 2,5 Millionen Euro. Zusätzlich hat die Klassik Stiftung 21,1 Millionen Euro an Projektmitteln und Spenden erhalten und eingeworben. Darin enthalten waren rund 14,95 Millionen Euro Projektmittel des Bundes und des Freistaates Thüringen, die für Baumaßnahmen, die Bewältigung der Brandfolgen in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek sowie investive Maßnahmen und Forschungsvorhaben eingesetzt wurden.
Durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) wurden der Stiftung im Rahmen des Programms „Förderung Mitteldeutsche Schlösser- und Kulturlandschaft“ 2 Millionen Euro bewilligt. Die Mittel sind insbesondere für Digitalisierung und Transformation (Ausbau des mobilen und kollaborativen Arbeitens, Verwaltungsmodernisierung), Kulturelle Bildung und Vermittlung (Publikumsorientierung und Öffnung der Stiftung nach außen) sowie Provenienzforschung (Kompetenzaufbau in Thüringen, Abschluss der Untersuchungen zu NS-Unrecht) vorgesehen, die im Rahmen der institutionellen Förderung bereitgestellt wurden.